Oktober 2007
Die Auswahl der Photos für den Kalender 2008 macht viel Freude. Mittlerweile fotografieren auf Ebertseifen Birgit Hausherr, Jonathan Fieber und Daniel Montanus. Viele schöne Aufnahmen, die auf viele schöne Kalender in der Zukunft hindeuten. Den Kalender 2008 könnt Ihr auf der ersten Seite der Homepage sehen.
September 2007
Vier kleine Igel ziehen ein - sie müssen von 200 g auf etwa 700 g “gemästet werden, um den Winter heil zu überstehen. Da sie täglich etwa 15 - 20 g zunehmen, sind wir zuversichtlich, sie noch vor dem Winter aussetzen zu können. - Sie stinken grauenvoll.
September 2007
Unsere diesjährigen Nachzuchten waren recht erfolgreich. Wir konnten von den folgenden Arten Nachzuchten melden:
Gelbbauchunke, Laubfrosch, Kammmolch, Kreuzkröte, Geburtshelferkröte, Teichmolch, Bergmolch, Zauneidechse, Bergeidechse, Zwergnaus, Haselamaus, Siebenschläfer, Gartenschläfer. Die Auswilderungen sind für Ende September vorgesehen, dann folgt eine genaue Liste.
02. September 2007
Tag der offenen Tür – wollten wir eigentlich absagen, wir haben auch nicht in den lokalen Zeitungen darauf hingewiesen. Aber! Der Termin stand vegessen und eigentlich gut versteckt auf der Internetseite. Etwa 20 Besucher fielen über uns her und es wurde ein richtig schöner Tag mit vielen interessanten, neuen Leuten. Vielen Dank das Ihr trotz unserer “Veranstaltungsmüdigkeit” gekommen seit.
September 2007
Eine Führung für die Messdiener von St. Mauritius, Niederfischbach. Agnes Rumrich und einige Eltern der 9 – 12 jährigen Kinder erleben schleimige Frösche und glitschige Salamander in ihrer natürlichen Umgebung. Das Ganze endet, wie sollte es anders sein, in Kaffeeklatsch und abendlichem Grillen.
19. August 2007
10.00 Uhr – ”Lebensräume und Kleinbiotope” . Peter erklärt etwa 15 Besuchern unterschiedliche Kleinstrukturen und Lebensräume mit dem Schwerpunkt verschiedener Wiesenformen. Mistwetter – aber dafür erstaunlich gute Teilname.
29. Juli 2007
Leider ist Viktors Führung “Schmetterlinge” ins Wasser gefallen – wie so vieles in diesem Sommer. Die wenigen Unbeugsamen, die trotz sintflutartigem Dauerregen den Weg zu uns fanden, wurden mit Kaffee und Kuchen entschädigt.
Juni 2007
Eine Schulklasse des Betzdorfer Gymnasiums besichtigt Ebertseifen – die Führung endet in einem gekonnten Wettquaken zwischen 40 Teichfröschen und 28 Kindern. Ratet mal wer lauter quaken kann.
Juni 2007
Das Fernsehen war da – Judith Kaufmann macht einen wunderschönen Bericht über Ebertseifen, der unter “Judith trifft...” in der Landesschau SWR RP gesendet wurde.
Juni 2007
Wieselalarm - Eva findet ein mutterloses Hermelin auf der Wiese. Die Aufzucht gelingt erstaunlich problemlos. Wir können es nach zwei Monaten praktisch erwachsen wieder laufen lassen.
03. Juni 2007
Sigrids Führung haben wir zeitlich falsch angesetzt – mit Rücksicht auf das sonntägliche Schlafverhalten erwachsener Mitteleuropäer sind wir um 10.00 Uhr auf die Jagd nach den “Vögeln der Hecken und Wiesen” aufgebrochen. 20 Teilnehmer waren da – Vögel gab´s keine. Die hatten alle Mittagspause. Nächstes Jahr machen wir das anders: Führung um 6.00 Uhr morgens – alles voller Vögel - aber keine Teilnehmer.
13. Mai 2007
Die Amphibienführung von Elmar ist ein voller Erfolg – etwa 25 Teilnehmer sehen alle Arten zunächst in Terrarien, wobei Elmar auf die Besonderheiten der Arten eingehen kann und anschliessend wandert die Gruppe die Biotope ab. Dabei gelingt es auch im Freiland Gelbbauchunken aller Altersstufen, Laubfrösche, Kammmolche, Gras- und Teichfrösche zu beobachten. Auch Ringelnattern und Zauneidechsen werden aufgespürt, sowie Kaulquappen der unterschiedlichen Arten.
Mai 2007
Ein Versuch – Statt wie bisher im Terrarium plazieren wir unsere Laubfrosch Zuchtgruppe in einem Netzgehege in den Flachteich in direkte Nähe der rufenden wilden Männchen, um von deren Stimulationseffekten zu profitieren. Ein voller Erfolg, ein bis dato nicht gekannter Eiersegen wird von der Zuchtgruppe produziert – etwa um den Faktor 10 mehr als im Terrarium. (ca. 2000 Eier statt üblicherweise 200 – 300). Zur Belohnung spendieren wir den “wilden Männchen 2 Weibchen, die noch nicht abgelaicht haben.
April 2007
Zu unseren brütenden Kostbarkeiten wie Neuntöter (mittlerweile 2 Paare) und Braunkehlchen gesellt sich erstmals ein Brutpaar Steinschmätzer.
April 2007
Ein warmer Abend – die Teichfrösche rufen. Dazwischen ein krächzender Misston. Auf die Frage eines Freundes, wer da ruft reagiere ich mit einem gelangweilten “Teichfrosch”. Während ich mich das sagen höre, formt mei Hirn das Wort Laubfrosch. Kein Teichfrosch – der erste Laubfrosch ruft am grossen Flachteich. Für mich eine kleine Sensation. In den folgenden Nächten kommen weitere Tiere dazu, bis ein Chor von 7 – 10 Männchen ruft.
April 2007
Ebertseifen beginnt mit der Inventur. Dank der fachkundigen Vereinsmitglieder können wir endlich mit der Erfassung wildlebender Arten auf dem Gelände beginnen. Im Lauf der Jahre werden so Datenbanken entstehen, über die Veränderungen im Arten- und Individuenspektrum dokumentiert werden. Erstaunlich was schon so alles bei uns lebt. Bei Interesse kann der jeweilige Stand der Artenlisten per email angefragt werden.
28. März 2007
Der Naturschutzverein ”Ebertseifen Lebensräume” ist gegründet. Ab sofort können interessierte Naturschützer dem Verein beitreten. Der Jahresbeitrag beträgt € 60.- für Erwachsene, € 20 für Kinder unter 18 Jahren sowie ein Familienbeitrag von € 80.-.
Schwerpunkt der Vereinsarbeit wird der Ankauf von naturschutzrelevanten Flächen sein, sowie damit verbunden, die Lenkung von Flächenrenaturierungen, falls erforderlich. Einen weiteren Schwerpunkt sehen wir in der Jugendarbeit mit Schulen. Für dieses Jahr planen wir ausserdem einige Exkursionen und einen Tag der offenen Tür. Bei Interesse benutzt bitte die Kontaktseite.
13.05.07: 14.00 Uhr – Thema ”Amphibien und Amphibienschutz” / Dipl. Geograph Elmar Schmidt
03.06.07: 10.00 Uhr – ”Vögel der Hecken und Wiesen” / Sigrid Schmidt-Fasel
29.07.07: 10.00 Uhr - “Schmetterlinge” / Viktor Fieber
19.08.07: 10.00 Uhr – ”Lebensräume und Kleinbiotope” / Dipl. Biologe Peter Weisenfeld
02.09.07: ab 14.00 Uhr - Tag der offenen Tür
Februar 2007
Der seltsame Winter führt zu Merkwürdigkeiten in der Tierhaltung. Ausser den Haselmäusen wollen unsere Bilche nicht schlafen. Siebenschläfer und Gartenschläfer haben auf ihren Winterschlaf verzichtet. Damit nicht genug der Merkwürdigkeiten - unsere Siebenschläfer haben sich wohl gelangweilt - (klar, man schläft ja sonst um diese Zeit) und bescheren uns 5 kleine Schläfer. Einerseits sind wir froh, schon im Frühjahr mit der Auswilderung beginnen zu können, andererseits ist diese ”Wintergeburt” schon mit einem Fragezeichen zu versehen.
Dezember 2006
Ein wirklich guter Monat - zusammen mit Biologen und Naturschützern des Kreises Altenkirchen beschliessen wir die Gründung des privaten Naturschutzvereins ”Ebertseifen Lebensräume”. Der Verein soll in etwa 3 - 5 Jahren in eine Stiftung transformiert werden. Der Verein wird kontinuierlich geeignete Flächen erwerben und sanft renaturieren, er soll in der Zusammenarbeit mit Schulen und interessierten Menschen Naturschutzgedanken vermitteln und unsere Arbeit auf eine dauerhaft sichere Plattform stellen.
Dezember 2006
Unser erster eigener Fotokalender ”Ebertseifen Lebensräume” ist fertig. Er zeigt 12 Aufnahmen von Vögeln, die auf Ebertseifen vorkommen oder wieder vorkommen. Vielen Dank an dieser Stelle für die tollen Fotos von Daniel Montanus. Für die graphische Gestaltung des Kalenders bedanken wir uns bei der Agentur URIPRESS.
November 2006
Wir setzen etwa 1000 Schneeglöckchenzwiebeln in die Böschungen.
November 2006
Die Aufstockung des Wohngebäudes beginnt.
August 2006
Wir erhalten eine Zuchtgruppe Haselmäuse und erhoffen uns für 2007 die ersten Jungtiere
August 2006
Auswilderung der diesjährigen Nachzuchten
Gelbbauchunke 233
Laubfrosch 157
Zwergmaus 76
Kreuzkröte 4
Zauneidechse 3
Feuersalamander 28
Gartenschläfer 9
Wasserfrosch 10
Bergmolch 2
Fadenmolch 84
Diese Tiere entstammen einem Gelege, dass uns im November! 2005 gebracht wurde. Wir haben sie ausgebrütet und freigelassen.
Ringelnatter 42
August 2006
Längs des Weges zwischen den Wiesen legen wir drei als Regenpfützen ausgelegte Fertigteiche an. Sie bilden eine Wanderorientierung für Amphibien, um leichter von Gwässer zu Gewässer zu finden.
August 2006
Weitere 25 Tonnen Basalt werden zu kleintiergerechten Schüttungen
August 2006
Der alte Kartoffelspeicher wird zum Auswilderungsraum für Kleinsäuger.
August 2006
Erstmalig können wir Freilandvermehrungen von Gelbbauchunken nachweisen - zusammen mit Herrn Elmar Schmidt, ein Biologe der uns sehr unterstützt, finden wir Kaulquappen der Gelbbauchunke in drei Tümpeln. Es muss sich um Nachwuchs der 2005 ausgewilderten Tiere handeln.
Ausserdem hören wir erstmalig in unseren Hecken rufende Laubfroschmännchen. An einem sonnigen Augusttag können wir ca. 15 rufende Männchen ausmachen - Tiere die mindestens einen, wenn nicht zwei Winter bei uns offensichtlich gut überstanden haben.
Juli 2006
In die neuen Freilandterrarien ziehen Zuchttiere ein: Fadenmolche, Bergmolche, Teichmolche Kammmolche, Kreuzkröten, Feuersalamander und Bergeidechse.
Julii 2006
Wir bauen 3 weitere Freilandterrarien zur Zucht einhemischer Amphibien und Reptilien.
Juli 2006
Auf Ebertseifen gibt es wieder Wildkaninchen.
Juni 2006
Weitere 25 Tonnen Basalt werden zu kleintiergerechten Schüttungen
Mai 2006
Weitere 25 Tonnen Basalt werden zu kleintiergerechten Schüttungen
Dieses Jahr brüten 2 Paare Neuntöter in den Hecken.
April 2006
Ein Paar Baumfalken brütet erstmalig im benachbarten Fichtenwald. Im alten Stall sind brütenden Waldkäuze eingezogen.
März 2006
Zwei Zuchtpaare Siebenschläfer ziehen auf Ebertseifen ein und bescheren uns hoffentlich 2007 die ersten Jungtiere zur Auswilderung.
Februar 2006
An einigen Stellen wollen unsere Kopfweiden partout nicht anwachsen, wir ersetzen sie dort gegen 80 einheimische Näume (Feldahorn, Buchen, Linden, Baumhaseln und Erlen), die mit dem Standort besser klar kommen.
August 2005
Auswilderung der eigenen Nachzuchten:
Gelbbauchunke 200
Laubfrosch 317
Zwergmaus 51
Zauneidechse 61
Blindschleiche 57
Gartenschläfer 17
Wasserfosch 16
Auswilderung zugekaufter Tiere
Kammmolch 5
Bergmolch 3
Ringelnatter 3
Feuersalamander 2
August 2005
Der runde Amphibienteich erhält einen Ablaufgraben, der als Dauerpfütze ausgelegt ist, daneben wird ein weiterer, kleiner Fertigteich angelegt.
Juli 2005
Zwei weitere Tümpel mit Regenwasserspeisung entstehen. Ein Folienteich halbiert den Weg zwischen Viehteich und Hofplatte, ein weiterer Fertigteich entsteht zwischenBenjeshecke und Hofplatte.
Juli 2005
Auf der Hofpöatte entsteht ein weiterer, ca. 16 Meter durchmessender, extrem flacher Amphibienteich. Der runde Tümpel ist vollsonnig, extrem warm und wird von den Dächern über einen ebenfalls neuen Wasserübergabetümpel gespeist.
Juni 2005
Der rote Milan kehrt nach Ebertseifen zurück. Auch Waldkäute sehen wir jetzt wieder öfter.
Juni 2005
Ein Brutpaar Neuntöter ist in eine der Hecken eingezogen.
März 2005
Wir beginnen mit der Zucht von Gartenschläfern zur Wiederansiedelung.
Februar 2005
Auf einer Länge von 300 m, anschliessend an eine Benjeshecke, pflanzen wir etwa 120 einheimische Sträucher, und schliessen damit eine der letzten Lücken in unserem Heckensystem.
Dezember 2004
Unsere Internetseite geht online.
Dezember 2004
Wir beginnen mit der Zucht von Zwergmäusen für die Wiederansiedelung.
Dezember 2004
Die Zuchtvolieren für Kleinsäuger werden gebaut.
August 2004
Auswilderung zugekaufter Tiere
Laubfrosch 30
Zauneidechse 26
Blindschleiche 30
Wasserfrosch 20
Teichmolch 6
Bergnolch 11
August 2004
Die ersten Zuchttiere ziehen in die Freilandterrarien ein. Wir beginnen mit der Haltung von Laubfröschen, Gelbbauchunken, Blindschleichen, Wasserfröschen und Zauneidechsen.
August 2004
Weitere 25 Tonnen Basalt werden zu kleintiergerechten Schüttungen
August 2004
Die ersten drei Freilandterrarien entstehen. Wir müssen angesichts der Preise für unsere Auswilderungskandidaten zukünftig selber züchten.
Juli 2004
Wir beginnen mit der Anlage von Steinschüttungen und Trockenmauern. 40 Tonnen Faulschiefer werden zu einer 60 Meter langen Trockenmauer geschichtet, 25 Tonnen Basalt bilden erste Steinschüttungen.
März 2004
Längs des Wiesenweges pflanzen wir 600 m Hecke bestehend aus einer Mischung blühender und fruchtender, einheimischer Gehölze.
Februar 2004
Wir ergänzen die Obstbaumpflanzung aus 2003 um weitere 30 Bäume, die die junge Obstwiese an den Wald anbinden.
Oktober 2003
Etwa 12.000 Blumenzwiebeln, vornehmlich Schachbrettblumen, Herbstzeitlose und deutsche Wildnarzissen werden auf den Wiesen und in den Böschongen gesetzt.
September 2003
Wir sähen auf ca. 1 ha nach Umbruch und auseggen eine Naturwiese mit einheimischen Kräutern und Gräsern. Auch die Böschungen des Wiesenweges werden eingesäät. Wir haben jetzt etwa 5 ha Naturwiesen
August 2003
Erste Auswilderung zugekaufter Tiere
Laubfrosch 50
Wasserfrosch 7
Bergmolch 7
Teichmolch 6
Juli 2003
Die Kopfweidenpflanzungen, unsere zukünftigen, lebenden Zäune, werden mit stabilen Elektrozäunen vor dem Vieh geschützt (ca. 3,5 Kilometer Zaun entstehen.
Juni 2003
Wir beginnen mit den ersten Versuchen für die Wiesenrenaturierung. Rund um den neuen Teich sähen wir eine standortgerechte Mischung einheimischer Wiesenkräuter der Firma Rieger-Hofmann. Die können wir dank ihrer Nähe zum Teich über den Sommer bewässern. Parallel sähen wir die Mischung in 100 Saatkisten und implantieren diese in einer Wuchshöhe von etwa 20 cm als artenreiche Inseln in die Wiesen oberhalb des Hauses.
Juni 2003
Ein superheisser Sommer – alle unsere Anpflanzungen (Kopfweiden, Obstbäume, usw.) drohen zu verdorren. Alle drei Tage fahren wir Wasser zu beinahe 900 Bäumen. Das soll sich bis in den September nicht ändern. Es gelingt uns etwa 80% der Bäume über den Supersommer zu bringen – NIE WIEDER!
Juni 2003
Im Hof entsteht eine erste Voliere für die Zucht einheimischer Kleinsäuger, heute leben in ihr Gartenschläfer. Vor die Voliere setzen wir ein Aussengehege für die ”entsorgten” Kaninchen, die wir ständig auf den Hof gebracht bekommen.
Mai 2003
Auf unserer Hofplatte entsteht ein erster Folienteich. Er ist als kiesig, steiniger Teich gestaltet, vollsonnig und sehr warm. Bei einer Ausdehnung von ca. 25 x 14 Metern fasst er ungefähr 100 m3. Er beherbergt einheimische Kleinfische, Malermuscheln und Flusskrebse. Abgesperrte Flachwasserareale bilden Laichmöglichkeiten für einheimische Amphibien.
März 2003
In einer zweiten Pflanzaktion setzen wir längs der Strasse etwa 20 Obstbaum – Hochstämme alter, regionaler Sorten, darunter Äpfel, Birnen, Kirschen, Walnüsse, und Zwetschgen.
März 2003
Unterhalb der Hofplatte werden einheimische Heckenpflanzen (Felsenbirne, Liguster, Hasel, Wildrosen, Hartriegel, etc.) gesetzt. (Zusammen etwa 90 Stück)
Ausserdem pflanzen wir dort Speierlinge, Ebereschen, Kastanien und Linden.
Februar 2003
Zur Stärkung der nahezu erloschenen Populationen von Grasfrosch und Erdkröte ”impfen wir den renaturierten Viehteich mit dem Laich beider Arten aus einem benachbarten Gewässer.
Februar 2003
Wir pflanzen 700 Kopfweidenstecklinge von 6 unterschiedlichen Weidenarten. Im gesamten Verlauf aller jetzigen oder zukünftigen Zäune wird dazu mit dem Erdbohrer alle 4 Meter ein metertiefes Loch gebohrt, in das jeweils ein ca. 2 m langer und 3 cm durchmessender Weidensteckling der Firma Freitag gesetzt wird. Hätten wir gewusst, dass der Supersommer 2003 vor der Türe steht, hätten wir das sicher gelassen.
Januar 2003
Wir verteilen 80 Nisthilfen aus Holzbeton der Firma Hasselfeldt auf dem gesamten Gelände.
Dezember 2002/Januar 2003
Wir beenden die Arbeiten rund um die Pferde, Fertigstellung des Laufstalles mit Holzverkleidungen, Automatiktränken, Beleuchtung, Notbox und viele kleine Basteleien.
Dezember 2002
Eine kleine Fichtenmonokultur von 20 jährigen Fichten wird durchforstet. Der Schnitt bildet zusammen mit angefahrenem Laubholzgeäst die Grundlage für eine mittlerweile 150 m lange Benjeshecke.
November 2002
In einer zweiten Pflanzaktion vergraben wir ca. 2000 Waldanemonen, Buschwindröschen und Leberblümchen.
November 2002
Die ersten 3000 Blumenzwiebeln einheimischer Arten finden ihren Weg in die Erde, darunter Schneeglöckcen, Märzenbecher, Winterlinge, Waldtulpen, Schachbrettblumen, Bärlauch und andere.
Oktober 2002
Der alte Viehtränkteich wird entschlammt, renaturiert und mit einheimischen Sumpf- und Wasserpflanzen besetzt. Moderlieschen, Elritzen und Stichlinge ziehen ein.
Da der Teich durch die vorherige Nutzung stark eutrophiert ist, setzen wir schnellwüchsige Unterwasserpflanzen ein, die dem Teich Nährstoffe entziehen und in den nächsten Jahren jeweils im Herbst entfernt werden müssen. Zwei Wochenspäter sehen wir den ersten Eisvogel an diesem Teich.
Oktober 2002
Die Pferde ziehen um nach Ebertseifen.
Oktober 2002
Zeitgleich arbeiten wir an der Fertigstellung des Pferdestalles sowie den Ausseanlagen für die Pferde. Mit stabilen Metallpfählen entstehen 2 Ausläufe von 0,8 ha und 500 qm. Weiterhin werden 4 ha Wiese mit stabilen Elektrozäunen umfriedet, 3 km alter Stacheldraht werden entfernt. Aus den alten verrotteten Eichenpfählen entsteht eine erste Totholzschichtung.
Juli 2002
Der Kaufvertrag für Ebertseifen wird unterzeichnet.
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